Nachhaltige Fonds: Ökologie, Ökonomie, Soziales – plus Impact

Nachhaltige Fonds werden im Allgemeinen mit Investitionen in Klima- und Umweltschutz assoziiert. Erneuerbare Energien wie Solarkraft und Windkraft fallen den meisten von uns dabei wahrscheinlich als erstes ein. Als zweites taucht der Begriff „nachhaltiger Fonds“ mittlerweile auch immer mehr im Zusammenhang mit ethischen Werten auf. Nachhaltige Fonds investieren hinsichtlich ethischer Kriterien zum Beispiel nicht in Unternehmen, die Kinderarbeit tolerieren oder Unternehmen, die Geld mit Rüstungsgeschäften verdienen.

Nachhaltig im eigentlichen Wortsinn bedeutet „sich auf längere Zeit stark auswirkend“ (Duden). Wie wäre es also, wenn man den beiden eingangs erwähnten Dimensionen von Nachhaltigkeit, noch eine dritte hinzufügt? Etwa die Dimension von Impact. Betrachtet man nachhaltige Fonds vor dem Hintergrund des Impact-Gedankens, ergibt sich daraus die Idee des Impact Investing. Beim Impact Investing soll neben einer finanziellen Rendite auch eine messbare, positive, gesellschaftliche Wirkung erzielt werden. Eine noch recht junge Anlagephilosophie in Deutschland. Dennoch, weltweit steigen die Volumina an, die in Impact Investments fließen, wodurch drängende soziale und ökologische Lösungen adressiert werden können.

Ein Segment innerhalb des Impact Investing zielt auf die Finanzierung frühphasiger Sozialunternehmen ab. Diese Unternehmen stellen soziale und / oder ökologische Probleme in den Mittelpunkt ihrer Geschäftstätigkeit und versuchen diese mit innovativen Geschäftsmodellen zu lösen. Sozialunternehmen schaffen dort nachhaltige Lösungen, wo bisher weder der Wohlfahrtsstaat noch die freie Wirtschaft Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit gefunden haben.

Damit Sozialunternehmen mit dem nötigen Kapital versorgt werden, wurde der European Social Innovation and Impact Fund (ESIIF*) aufgelegt. InvestorInnen können sich mit dem ESIIF an einem diversifizierten Portfolio von Sozialunternehmen beteiligen, damit diese ihre erfolgreich getesteten Geschäftsmodelle ausweiten können und so noch mehr Menschen mit ihren wirkungsorientierten Lösungen erreichen.

In welche Sozialunternehmen und innovative unternehmerische Lösungen der ESIIF investiert, erklären wir am besten an einem konkreten Beispiel – diesmal anhand des Unternehmen APOPO.

APOPO: soziale Mission mit tierischer Unterstützung

Das belgische Unternehmen APOPO hat es sich zur Aufgabe gemacht, ehemalige Krisengebiete von Landminen zu befreien, um somit für bessere Gesundheit und Entwicklungsmöglichkeiten in diesen Regionen zu sorgen.

Das Problem: Auch heute noch liegen in rund 60 Ländern explosive Kriegsreste brach. Gefährliche Landminen und Streubomben verursachen somit tragische Unfälle und Verletzungen oder führen zum Tod. Über 60 Millionen Menschen müssen in täglicher Angst leben, verletzt oder getötet zu werden. Zusätzlich erschweren die Überbleibsel einstiger Konflikte die ökonomische Entwicklung dieser Länder, da produktive Flächen nicht genutzt werden können von den Gemeinden und Menschen. Die derzeitigen Methoden der Minenräumung erweisen sich bisher als ineffizient und teuer; die Arbeit ist intensiv, schwierig und gefährlich. Hier kommt das Sozialunternehmen APOPO ins Spiel.

Der Lösungsansatz: APOPO hat eine Methode entwickelt, Minen mithilfe speziell trainierter Ratten und Hunde aufzuspüren. Diese liebevoll getauften HeroRATs und HeroDOGs sind mit einem GPS-gesteuerten Such- und Kommunikationssystem ausgestattet, das eine effiziente Überwachung und Aufzeichnung ermöglicht; dadurch können auch invasive Maßnahmen wie etwa das Beseitigen der Vegetation reduziert werden bzw. komplett vermieden werden.

Quelle: APOPO

Proof of Concept: Bisher haben die Maßnahmen von APOPO 100.000 betroffene Menschen in Kambodscha und dem Südsudan erreicht. Das Unternehmen hat damit erfolgreich demonstriert, dass die Lösung zu fast 100 % effektiver ist als andere vergleichbare Ansätze. Auch die Vereinten Nationen haben das Konzept von APOPO als Standard akzeptiert.

Ausblick: Bis zum Jahr 2025 will APOPO mit seinen HeroRATs und HeroDogs bis zu 51 Quadratkilometer Fläche von Landminen und Streubomben räumen und damit das Leben von knapp 1,4 Millionen Menschen deutlich verbessern.

APOPOS HeroRATS haben es übrigens auch zu einiger Berühmtheit geschafft. Der erfolgreichste kleine Held, Magawa, hat im Laufe seiner Karriere über 100 Landminen und andere Sprengstoffe gefunden. Für seinen Einsatz und seine Tapferkeit hat Magawa sogar eine Goldmedaille erhalten. Im Januar dieses Jahres ist Magawa im hohen Alter von acht Jahren verstorben.

An dieser Stelle richten wir auch gerne einen Blick darauf, auf welche Sustainable Development Goals (SDGs) das Unternehmen einzahlt. APOPO adressiert vier der insgesamt 17 SDGs.

Quelle: avesco AG

*DISCLAIMER

Bei dieser Marketingmitteilung handelt es sich nicht um eine Empfehlung zum Kauf bzw. zur Zeichnung von Kommanditanteilen an der European Social Innovation and Impact Fund GmbH & Co. KG („ESIIF GmbH & Co. KG“), die ein geschlossener Spezial-AIF nach § 2 Abs. 4 des Kapitalanlagengesetzbuches („KAGB“) ist. Sie ist auch weder ein Verkaufsprospekt noch eine Aufforderung zum Kauf. Potentielle Anleger sollten den Gesellschaftsvertrag und das Muster der Beitrittsvereinbarung sowie ergänzend das Private Placement Memorandum („PPM“) lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die Beteiligungsmöglichkeit und die damit verbundenen potenziellen Chancen und Risiken vollständig zu verstehen. Alle Angaben in dieser Marketingmitteilung stammen mit Ausnahme der separat gekennzeichneten Quellenangaben von der ESIIF GmbH & Co. KG und beruhen auf eigener Ausarbeitung. Die unverbindlichen Angaben zur Beteiligung ESIIF GmbH & Co. KG sind verkürzt dargestellt und stellen kein öffentliches Angebot dar. Die Investmentmöglichkeit richtet sich ausschließlich an professionelle und semi-professionelle Anleger gemäß § 1 (19) Nr. 32 und 33 KAGB mit Sitz in Deutschland. Potentielle Anleger sollten vor einer Beteiligung in jedem Fall eine eigene steuerliche und rechtliche Beratung durch fachkundige Dritte einholen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei der vorliegenden Marketingmitteilung um die werbliche Kurzinformation zu einer Anlagemöglichkeit in eine unternehmerische Beteiligung handelt. Einzelheiten zu dieser Investitionsmöglichkeit entnehmen Sie bitte dem Gesellschaftsvertrag, dem Muster der Beitrittsvereinbarung und dem PPM, die unter anderem bei der avesco Management GmbH, Mohrenstraße 34 in 10117 Berlin und bei der Finanzierungsagentur für Social Entrepreneurship GmbH („FASE“), Prinzregentenplatz 10 in 81675 München erhältlich sind. Stand: August 2021