Impact Investing und SDGs: Die ökologische und soziale Wirkung von Investments in Verbindung mit den Sustainable Development Goals

Das Jahr 2015: Die Weltgemeinschaft verabschiedet die Agenda 2030. Die Agenda 2030 ist ein ambitioniertes, globales Transformationsprogramm, das alle Staaten navigieren soll auf ihrem gemeinsamen Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung – auf ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Ebene. Das war auch die Geburtsstunde der SDGs (Sustainable Development Goals), die den Kern der Agenda 2030 bilden. In Kraft seit dem 1. Januar 2016 ist die Weltgemeinschaft angehalten, ihr Tun und Handeln im Sinne dieser 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung auszurichten, um allen Menschen auf der Welt ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und die Welt für zukünftige Generationen als lebenswert zu bewahren.

Schaut man sich den Wirtschaftszweig Finanzsektor an, wird klar, auch hier besteht Handlungsbedarf. Gerade die Finanzbranche hat einen starken Hebel zur Hand, finanzielle Mittel in nachhaltige Lösungen zu lenken und somit einen spürbaren Beitrag zu leisten bei der Erreichung der 17 SDGs. Die Branche kommt nicht umhin, nachhaltige Finanzlösungen mehr und mehr in den Fokus zu rücken, um gesamtgesellschaftliche Herausforderungen zu meistern und Potenziale für kommende Generationen zu erhalten beziehungsweise zu schaffen.

Impact Investing, bei dem es zur Investmentstrategie gehört, eine soziale und / oder ökologische Wirkung zu erzielen, kann als einer der Hebel dienen, die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu erreichen. Der European Social Innovation and Impact Fund (ESIIF*) beispielsweise fördert soziales UnternehmerInnentum, das mit innovativen Lösungen zur Beseitigung gesellschaftlicher Probleme beiträgt.

Ein Blick auf die Unternehmen, die durch den ESIIF mitfinanziert werden, zeigt: Die Geschäftsmodelle zahlen auf die gesamte Bandbreite an SDGs ein; somit erstrecken sich die Geschäftsaktivitäten der Sozialunternehmen über die Bereiche

  • Gesundheit und Ernährung,
  • Bildung, Gleichheit und Frieden
  • Arbeit und Wohlstand sowie
  • Ökologie.

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Abb. 1: Sozialunternehmen, die eine Finanzierung erhalten vom ESIIF und ihr Beitrag zur Erreichung der SDGs

Wie ein konkreter Beitrag aussieht, wie ein Unternehmen im Sinne der SDGs wirtschaften kann, wollen wir gerne an einem Beispiel zeigen: der AckerPause.

AckerPause: soziale Mission – Teamgeist säen

Den Teamgeist stärken, in unterschiedlichen Gruppen, indem man gemeinsam Pflanzen aussät und Gemüse erntet, ist das erklärte Ziel der AckerPause. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin hat sich dem urbanen Gärtnern mit Mehrwert verschrieben.

Das Problem: Viele Menschen verbringen einen erheblichen Teil ihrer Zeit bei der Arbeit im Büro oder zumindest in geschlossenen Räumen. Ein durchschnittlicher Arbeitstag in Deutschland dauert acht Stunden plus Überstunden, in denen wir viel Sitzen, Konzentration und Fokus auf die Arbeit am Bildschirm richten oder in Meetings verbringen.

Der Lösungsansatz: Um dazu einen Ausgleich zu schaffen, hat AckerPause ein Office-Gardening-Konzept erstellt, das einzigartige Gemüseerlebnisse ins Büro bringt. Ob Indoor, Outdoor, Hochbeet oder Pflanzkästen, das Team von AckerPause unterstützt bei der Planung und Installation der unternehmensinternen Gemüsebeete. Das Konzept zielt ab auf die Bereiche Produktivität, Teamgeist und Gesundheit.

Produktivität
Nach Angaben von AckerPause haben Pflanzen im Büro einen Einfluss auf das Wohlbefinden; Personen, die in Büroräumen sitzen, umgeben von Pflanzen, sind produktiver, gesünder und kreativer. Zusätzlich senken Pflanzen den Druck und Stress.

Teamgeist
Gemeinsam im Team gärtnern, fördert die sozialen Kontakte und kann die Zusammenarbeit innerhalb von Gruppen und Organisationen verbessern.

Gesundheit
Mit seinen Aktivitäten rund ums Gärtnern bringt AckerPause Bewegung und körperliche Tätigkeiten in den Büroalltag. Mit einem Projekt wie Office-Gardening können Unternehmen in die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden investieren. Unternehmen, die gesunde Arbeitsplätze und Strukturen schaffen, sind laut Angaben von AckerPause weniger von Krankschreibungen, Arbeitsausfällen und innerer Kündigung betroffen.

Proof of Concept: AckerPause ist ein Angebot des Vereins Acker. Dieser hat sich bis dato auf ein Bildungsprogramm für den Gemüseanbau in Schulen und Kitas konzentriert, um Kindern und Jugendlichen mehr Wertschätzung für Lebensmittel zu vermitteln. Mehr als 5 Jahre praktische Erfahrung des Vereins mit aktuell über 250 Standorten in 15 Bundesländern sowie ein bundesweites Netzwerk von gärtnerischen Fachkräften stellen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil dar.

An dieser Stelle richten wir auch gerne einen Blick darauf, auf welche Sustainable Development Goals (SDGs) das Unternehmen einzahlt. AckerPause adressiert zwei der insgesamt 17 SDGs.

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Quelle: avesco Sustainable Finance AG

Titelbild: AckerCompany GmbH

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