
Das Ingenieurbüro Bohne befindet sich in der Mohrenstraße 34 in der zweiten Etage. Herr Bohne hatte das Bauprojekt Q30 damals betreut und ist dann mit seinem Team im Haus geblieben. Heute ist er nicht nur Ingenieur sondern auch Reiki-Meister. Bereitwillig stimmte er zu, als ich mich aufmachte, mehr über ihn, seine Praxis und Reiki im Allgemeinen zu erfahren.
Herr Bohne, was waren Ihre Beweggründe, sich als Reiki-Meister ausbilden zu lassen?
Nach Abschluss des Projektes Q30 kamen neue Projekte auf mich zu. Das Ingenieurbüro lief gut. Zu diesem Zeitpunkt waren wir 13 Leute und hatten richtig gut zu tun. Vor etwas über 5 Jahren bekam ich gesundheitliche Probleme. Ich war einfach ständig krank: Migräne, Heuschnupfen, alles mögliche. Als mir die Schulmedizin nicht mehr weiterhelfen konnte, begann ich mich zu belesen. Das erste Buch auf meinem Tisch war ›Reiki‹. Als ich die Suchkriterien ›Reiki‹ und ›Berlin‹ in den Rechner eingab, erschien auf dem Monitor ein Bild von meinem Hauseingang. Ich war neugierig geworden, ging einfach mal in den kleinen Laden und wurde gleich Zeuge einer Begradigungsgruppe. Ich habe mich dann auch begradigen lassen und fand mich zwei Wochen später im Seminar ›Reiki 1‹ wieder. In diesem Seminar wird man für die Kraft geöffnet. Die Reiki- Kraft fließt durch einen hindurch und über die Hände dann auf andere Menschen, je nachdem wo man sie hinfließen lassen möchte. Nachdem die Reiki-Kraft auf mich gewirkt hatte, wusste ich, ich war gesund. Seitdem war ich nicht wieder krank. Es scheint unfassbar und selbst beim Erzählen, kann man es dem Gegenüber schwer begreiflich machen. Man muss es selbst erlebt haben.
Ich habe dann einfach weiter gemacht und viele andere Erfolgserlebnisse folgten. Einer meiner Mitarbeiter war mehrfach am Knie operiert worden. An einem Morgen kam er wieder mit geschwollenem Knie ins Büro und ich fragte ihn, ob ich einmal die Hand auflegen solle. Er hatte nichts einzuwenden und so legte ich für 2- 3 Minuten meine Hand auf das Knie. Er spürte wie etwas abfloss und nach 5 Minuten Handauflegen waren die Beschwerden tatsächlich verschwunden.
Sie haben einen Teil Ihrer Büroräume umgebaut um hier Reiki- Behandlungen durchzuführen. Gerade sprachen Sie unter anderem von der ›Begradigung‹. Was genau kann man sich darunter vorstellen?
Die Begradigung ist zu verstehen als ›geistige Aufrichtung‹. Viele Menschen leiden an Rückenproblemen, schiefen Wirbelsäulen oder Beckenschiefstand. Aber woher kommen diese Beschwerden?! Sie sind geistiger Natur. Es ist nichts physisches, was uns krumm werden lässt. Der menschliche Körper ist wie ein Speicher von Emotionen. Wenn etwas Negatives wie Frust uns ereilt, geht es sofort in das Skelett und in die Muskeln. Alles, was wir uns geistig aufladen, was wir von außen annehmen, ist eine Belastung für den Körper. Diese geistigen Einflüsse lassen uns krumm werden. Bei der geistigen Aufrichtung werden genau diese Dinge ausgelöscht. Der Ballast wird von einem genommen und man richtet sich auf. Das geht innerhalb von Sekunden. Ich vermesse jeden vor Beginn der Behandlung, um den Schiefstand zu verdeutlichen. Wenn der Patient auf der Liege platzgenommen hat, messe ich die jeweilige Beinlänge. Meist ist ein Unterschied von einigen Zentimetern feststellbar, welchen ich mit Markierungen festhalte und fotografiere. Dann folgt die geistige Aufrichtung. Es dauert nur Sekunden und ich muss auch nicht viel mehr machen, als die geistige Last ›wegnehmen‹. Danach ist der Schiefstand verschwunden. Die Beine sind gleichlang, das Becken und die Schultern sind gerade.
Die Begradigung funktioniert bei jedem, unabhängig welchen Glauben er hat. Das heißt, selbst wenn man nicht an die heilende Reiki- Kraft glaubt, wirkt die Behandlung. Und die geistige Aufrichtung hält ein Leben lang. Es funktioniert wie bei einem Computer, der einen Befehl erhält und diesen ausführt, bis eine neue Eingabe getätigt wird. Die Begradigung ist wie ein Befehl für den Körper. Alle zukünftigen geistigen Belastungen können nicht mehr so auf den Körper wirken, dass die Wirbelsäule dadurch verkrümmt wird.
Können durch die Begradigung auch andere Beschwerden, zum Beispiel Nackenschmerzen, gelindert werden?
Die Spannbreite der Heilung bei jedem einzelnen ist unterschiedlich. Es kamen auch schon Menschen mit einer Halbseitigen Lähmung zu mir, die danach wieder Gefühl in den gelähmten Körperregionen hatten. Andere wiederum merken nach der Behandlung nur, dass es ihnen besser geht, können es aber nicht genau fest machen. Jeder Mensch ist von unterschiedlichen Konflikten umgeben, die unabhängig von der Aufrichtung wirken. Es gibt immer einen geistigen Auslöser für jede Krankheit. Die Botschaft der Aufrichtung ist auch, Eigenverantwortung für sich und seinen Körper zu übernehmen. Man sollte abwägen, welche negativen äußeren Einflüsse man zulässt.
Mehr Informationen zu Reiki und den Behandlungen, die Herr Bohne anbietet, finden Sie unter: www.heilerraum-berlin.de
(Katharina Unger)